Frauen 1 Bezirksliga

Frauen starten unter neuer Leitung in eine weitere Bezirksliga-Saison

In der vergangenen Spielzeit konnten sich unsere Frauen 1 dank einer deutlich verbesserten Konstanz und einer kämpferischen Leistung in der Rückrunde den Klassenerhalt in der Bezirksliga sichern. Ein großes Dankeschön gilt hier auch nochmal unserem Interims-Trainer Nils Boschen, der kurzfristig in der Winterpause einsprang und die auf der Trainerposition entstandene Lücke mit unermüdlichem Einsatz schloss.

Mitte Juni startete die Mannschaft als Zusammenschluss der Frauen 1 und Frauen 2 in die Vorbereitung. Trotz der recht kurzen Trainingspause, die aufgrund einiger verschobener Spiele gerade einmal einen Monat andauerte, waren alle top motiviert. Für das Traineramt konnte die HSG mit Sakib Hadzic einen erfahrenen Trainer gewinnen, der viel neuen Wind in die Halle brachte. Neben Lauf- und Krafteinheiten stand vor allem Schnelligkeit und ein druckvolles Angriffsspiel im Fokus der Vorbereitung. Die Arbeitsstände und Fortschritte konnten in den anstehenden Trainingsspielen regelmäßig überprüft und im Trainingslager Ende August nochmal gefestigt werden.

Erfreulich ist zudem der breite Kader, der durch die Zusammenlegung der zwei Frauen-Mannschaften deutlich größer geworden ist. Zudem können die Neckartälerinnen neben Franziska Winkler aus der eigenen Jugend Lenja Entenmann von der SG BBM für sich gewinnen. Die zwei A-Jugendlichen werden nun erste Aktiven-Luft schnuppern und mit ihrer Schnelligkeit auf den Außenpositionen auf Torejagd gehen. Zudem starten die ehemaligen A-Jugend-Spielerinnen Alexandra Keller, Jasmin Schaaf, Merle Aupperle, Olivia Minier und Svenja Drehmann in das erste Aktiven-Jahr. Nachdem sie letztes Jahr neben der A-Jugend bereits bei den Frauen 1 zum Einsatz gekommen sind, liegt der Fokus diese Saison nur alleinig auf der Aktiven-Mannschaft. Diese Unterstützung haben die HSG-Mädels auch nötig, haben doch auch Spielerinnen zum Ende der letzten Saison ihre Handballschuhe an den Nagel gehängt. Mit Antonia Jühlich, Jasmin Killinger, Kristina Moser und Pia Stängle verlassen uns vier Top-Spielerinnen, die uns sowohl sportlich als auch menschlich sehr fehlen werden. Vielleicht wurden die Schuhe ja auch nur beiseitegelegt!